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LIFE umfasst drei thematische Bereiche: LIFE Umwelt
LIFE Natur
LIFE Drittländer

Mit LIFE-Umwelt werden technische Innovationen und Vorhaben zur Weiterentwicklung der Umweltpolitik der Gemeinschaft gefördert. Dabei ist entscheidend, dass die Projekte einen engen Praxisbezug aufweisen. LIFE-Umwelt fördert keine Forschung oder Investitionen in bereits vorhandene Infrastrukturen oder Technologien, sondern verfolgt das Ziel, die Kluft zwischen FuE-Ergebnissen und ihrer Realisierung im Industriemaßstab zu überbrücken. Im thematischen Bereich LIFE-Umwelt werden deshalb Demonstrationsvorhaben gefördert, die auf Projektergebnissen von Forschungsvorhaben aufbauen und ihre praktische Anwendbarkeit demonstrieren.

LIFE-Natur fördert Naturschutzvorhaben, die einen Beitrag zur Erhaltung oder Wiederherstellung von natürlichen Lebensräumen und/oder von Populationen von Arten leisten. Das spezifische Ziel von LIFE-Natur besteht darin, einen Beitrag zur Umsetzung der EU-Vorschriften im Bereich Naturschutz - Vogelschutzrichtlinie, Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie - zu leisten und insbesondere das europäische ökologische Netz Natura 2000 zu stärken.
pfeil_rechts_3366cc Natura2000 in Berlin

LIFE-Drittländer soll zur Verbesserung der Umweltsituation in bestimmten Drittländern im Mittelmeer- und Osteseeraum beitragen. Dabei fördert LIFE-Drittländer insbesondere den Aufbau der für den Umweltbereich notwendigen Kapazitäten und Verwaltungsstrukturen und unterstützt umweltpolitische Maßnahmen und Aktionsprogramme.

Die Förderung von LIFE-Projekten durch die Europäischen Gemeinschaft erfolgt im Wege der Kofinanzierung. Allgemeine Voraussetzung für eine Förderung ist:

dass es sich um Vorhaben in Mitgliedstaaten der Europäischen Gemeinschaft oder in bestimmten Drittländern handelt,
dass die Vorhaben den auf Ebene der Europäischen Gemeinschaft festgelegten Prioritäten entsprechen und einen Beitrag zur Verwirklichung der oben beschriebenen Ziele leisten,
dass die Vorhaben von technisch und finanziell zuverlässigen Partnern vorgelegt werden und
dass die Durchführbarkeit der Vorhaben in technischer, finanzieller und zeitlicher Hinsicht gesichert ist.

Die Europäische Kommission veröffentlicht jährlich eine fristgebundene Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen. Die Vorschläge sind innerhalb der Frist je nach Programmteil entweder bei der jeweils zuständigen nationalen Behörde (Mitgliedstaaten oder Drittländer) einzureichen, welche sie zur Bewertung an die Europäische Kommission übermittelt, bzw. direkt bei der Europäischen Kommission einzureichen.