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Das Berliner Modell setzt beim Nachhaltigen Bauen im Bereich von Schulen auf das Prinzip der Partizipation. Die aktive Beteiligung von Schülerinnen und Schülern ist daher eine Grundforderung der Schulverwaltung. Die Nutzer übernehmen Funktionen des Bauherrn.

Außenflächen und Schulhöfe sind für dieses Herangehen besonders geeignet. „Grün macht Schule“, eine eigens dafür geschaffene Berliner Institution, unterstützt mit Architekten, Künstlern und anderen Fachkräften die auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Vorbereitung von Projekten.

Aus dieser seit Jahren erfolgreichen Praxis sind verschiedene Beteiligungsverfahren und -methoden sowie allgemein gültige Grundsätze und Kriterien entstanden. Partizipation schafft eine stärkere Identifikation der Betroffenen mit ihrem Schulumfeld, hilft ökologische Ziele zu verwirklichen und führt zu einer spürbaren Verbesserung des sozialen Klimas an Schulen.

Das Berliner Modell verfolgt gleichwertig ökologische Ziele, wie Entsiegelung, Regenwassermanagement und Verwendung von Recyclingmaterial. Dies alles erfolgt auch unter künstlerischen Gesichtspunkten, wobei insbesondere die Schülerprojekte unter Anleitung von erfahrenen Künstler/innen und Anleiter/innen durchgeführt werden.

Damit können die zur Verfügung stehenden Mittel zielgerichteter genutzt werden. Dies führt zu einer Erhöhung der pädagogisch-sozialen Kompetenzen und letztlich auch der ökonomischen Effizienz durch eine weitgehende Vermeidung von Fehlplanungen.